Helen Brecht (*1987) lebt und arbeitet als textbasierte Künstlerin in Köln. Sie schreibt poetische Texte für Performance, Kompositionen und Installationen. Ihre künstlerische Praxis
Sie verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Theatermacherin Marlin de Haan, dem Komponisten Alexander Maria Wagner und der Choreographin Tanja Kodlin.
Ihre Textarbeiten, Hörstücke und Libretti waren u.a. im FFT Düsseldorf, dem EUNIC Musikfest Wien, dem Insert Female Artist Festivals Köln und auf dem Kölner Kongress des Deutschlandfunks zu hören und zu sehen. 2023 zeigte sie die auf Texten von mit Demenz lebenden Frauen basierende Einzelausstellung Heute machen wir die Augen zu und sehen noch genau so viel in der Projektgalerie Labor, Köln. 2024 entwickelte sie die Parkschein-Intervention parkieren. die zeit gehört ihnen für die Galerie b12, Bottrop. Brecht kuratierte u.a. die Lesung zum Gender-Pain-Gap Sie verziehen keine Miene, dann kann es ja nicht so schlimm sein (2024), die Reihe zur zeitgenössischen Vortragskunst (2021) und das Auftakt-Festival für Szenische Texte (2020). Nach ihrem MA am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft studiert Helen Brecht postgraduiert Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie promoviert am Institut für Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Academic career
since 2021 Institute for Theatre Studies, RUB Bochum
research assistant
since 2020 Diploma 2, Literary Writing, Academy of Media Arts Cologne (KHM)
2017 MA Applied Theatre Studies, JLU Giessen
Academic publication
2023 „The lecture as an essayistic form. Reflection on the art of the lecture“, coauthor:
Jascha Sommer, in: Jasper Delbück (ed.) „From the scenic essay to the essay-exhibition“, S:PAM - Studies in Performing Arts & Media
Artistic work / text work (selection)
2023 Projektgalerie Labor Köln, „Heute machen wir die Augen zu und sehen noch
genau so viel“ (Text edition, text graphics, audiovisual installation)
concept & text
2023 Deutschlandradio, Kölner Kongress, „endurance“ (audio piece)
concept & text
2022 EUNIC Musikfestival Wien (2023), „Arien ohne Vorhang“ (experimental song
cycle), composition: Alexander Maria Wagner
libretto & vocals
invited to: Pantheon Bonn (2023)
2022 FFT Düsseldorf, „K.I.T.C.H.E.N“ (performative installation), directed by Marlin de Haan
text & voice
2022 Kunsthafen Rhenania Cologne, „Stilllegung eines Öltanks“ (performative
installation),
with: Tanja Kodlin, Eliasa Kühnl, Lyoudmila Milanova
concept & text
2022 noies musik szene nrw, „Vom Fingern und Flügeln“ (about fingers and wings)
publication
2021 FFT Düsseldorf, „südw.rts“ (performative installation), directed by Marlin de Haan
text
2021 TRANSIT - Temporary Literature at Ebertplatz, „Die Tauben“
LED writing publication around public space
2019 Insert Female Artist Festival Cologne, „Archives and Butterflies“
performative Reading
2018 Naxos Hallenkonzerte Frankfurt, „Traum einer Maschine“, composition: Alexander Wagner
libretto; invited to: Beethoven Fest Bonn, among others
2016 Studio Naxos Frankfurt, „Stereo-Projekt“ (Lecture Performances)
text & performance; invited to: e.g. ArtLab Max-Plank-Institute for Empirical Aesthetics
Curatorial work
2021 The art of the lecture, Temporary Galery Cologne, Galmoog Cologne, Kunsthafen Rhenania Cologne
co-founder & artistic director
2020 Auftakt Festival for scenic texts, Alte Feuerwache Cologne
artistic director